Jemand, dem Detoxikation und die ganzheitliche Medizin ein Begriff ist, kennt sicherlich auch den Namen Dr. Josef Jonas. Jedoch auch wenn man sich dafür interessiert, kommt es vor, dass man nicht über alle Neuigkeiten Bescheid weiß.
Ende letzten Jahres kam ein revolutionäres Produkt, ein Gerät namens Marion, auf den Markt. Auf den Webseiten wurde das Gerät als ein Gerät für die Selbstheilung und für einen gesunden Lebensstil vorgestellt. Gleichzeitig mit dem Verkauf dieses Gerätes, wurden vermehrt Fragen zu der Funktion dieses Gerätes, aber auch zum Erfinder selbst gestellt.

76984041f3_104766882_o2 (1)
Das Gerät Marion, das immer mehr Anhänger findet, weil es sich tatsächlich um ein revolutionäres Produkt handelt, ist auf dem Markt. Wie lange hat die Entwicklung dieses Gerätes gedauert?

Der erste Gedanke, so ein Gerät entwickeln zu wollen kam mir im Jahr 2001, nach einem Besuch in den USA, dh Marions Entwicklung hat 16 Jahre gedauert. Hinter dieser Entwicklung steht eine Geschichte, über die ich noch nie gesprochen habe. Ich war damals auf Besuch bei meinem Freund in San Francisco und dort wandte sich an mich eine Frau namens Jane (damals noch Mädchen), weil sie seit über zwei Jahren gesundheitliche Beschwerden quälten. Sie war und ist noch heut ein Managerin bei Apple und deshalb konnte sie auch in vielen Ländern auch viele Ärzte besuchen, die ihr aber trotzdem nicht helfen konnten. Da ich damals nichts mithatte, mit dem ich ihr helfen konnte, baute ich mit ihrer Hilfe ein einfaches Gerät.

Man kann sagen den ersten Prototypen…

Das war so eine Idee, bei der das Glück auf meiner Seite stand. Innerhalb von 14 Tagen hat Jane das Gerät verwendet und die Beschwerden haben sich gebessert und sind auch nicht mehr aufgetreten. Ich bin nach wie vor in Kontakt mit ihr. Unter anderem hat sie damals auch schon länger versucht schwanger zu werden und danach hat es geklappt.
Und weil ich damals bei einer Familie wohnte, bei der die Frau des Hauses Marion hieß, gab ich dem Geräte diesen Namen.

Wie Sie dann wieder in der Tschechischen Republik an der Weiterentwicklung des Gerätes gearbeitet haben, hatten Sie da Bedenken, dass es nicht funktionieren wird, oder waren Sie sich hundertprozentig sicher, dass es klappt?

Es war sehr schwierig einen Menschen zu finden, der das alles versteht und es auch technisch umsetzen kann. Danach musste auch das Geräte programmiert werden. Es folgten viele Tage und Jahre des Testens, zu dem natürlich auch Zweifel kamen.
Es hat zwei Jahre gedauert bis klar war, dass diese Entwicklung Sinn macht und es Wert ist sie zu realisieren. Die gesamte Entwicklung bis zum heutigen Aussehen hat sicherlich fünf Jahre gedauert..

Sind Sie während der intensiven Entwicklung auch auf den optimalen Zeitzyklus gekommen?

ostatní zařízení kolem by se dalo udělat teoreticky ještě menší.
Ja, diese Dauer ist auch das Ergebnis einer jahrelangen Forschung mit vielen Messungen und Tests.
Es handelt sich nicht einfach um eine beliebige Zeitdauer. Ich wollte, dass dieser Intervall für die Menschen annehmbar ist. Wenn ein Zyklus sechs oder sieben Stunden dauern würde, dann wäre es schwieriger gewesen.
Bis das Aussehen und die Form entstanden sind, hat es auch lange gedauert. Ursprünglich überlegte ich ein Gerät zum Hinstellen, nur die Menschen müssten dann daneben sitzen und das wäre sehr einschränkend.
Danach war es klar, dass es in Form von einer Uhr und der Dauer von eineinhalb bis zwei Stunden sein muss.

marion-nabijeni-foto-2b

Noch bevor wir die Funktion des Marion Geräts ausführlich erklären werden, wollen wir von der Webseite www.marion-jj.cz zitieren: "„Das Gerät Marion stützt sich an der Erfindung von Norbert Wiener, dem Gründer der Kybernetik, der bereits im Jahr 1940 mit der Idee des Speichern von Informationen im magnetischen Speicher kam. "

Gäbe es Norbert Wiener, den genialen Mathematiker und Gründer der Kybernetik nicht, gäbe es auch keine Computer, die Sparte Kybernetik wäre nicht gegründet worden gewesen, es gäbe keine Computertechnologie, deren Grundlage Wieners Gedanken sind. Ich habe die von ihm gebildete Grundlage für lediglich Gesundheitsgründe ausgenutzt. In dieser Richtung ist die Applikation originell, denn es hat sich bis dahin niemand mit deren Anwendung in der Medizin befasst. Die Elektronik und Kybernetik sind damals in die Medizin noch nicht vorgedrungen.

Denken sie, dass wir an der Schwelle eines Durchbruchs stehen?

Ich würde die gegenwärtige Lage mit Automobilen mit Wasserstoffantrieb vergleichen. Diese Technologie ist bereits seit dem 2. Weltkrieg bekannt; es gibt jedoch Lobby, das von der Erdölförderung lebt, eine gigantische Industrie, die vollständig mit Automobilindustrie zusammenhängt. Somit konnte der Gedanke des Wasserstoffantriebs seine Anwendung nicht finden. Die Anwendung kann erst nach der Erschöpfung der Erdölreserven erfolgen. Oder wenn die Umweltverschmutzung durch die Verbrennung von Benzin und Dieselkraftstoff derart belastend wird, dass sie den Planeten schwer beschädigen wird. So ist es auch im Gesundheitswesen. Sofern sich starkes Lobby der pharmazeutischen Gesellschaften seiner festen Position in Anbindung and verschiedene Staatssysteme erfreut, wird sich kaum was Entscheidendes ändern. Können sie sich vorstellen, dass Google oder Microsoft in den pharmazeutischen Markt einsteigen und ihn völlig beherrschen würden? Dass sie die riesigen pharmazeutischen Firmen vom Markt wegdrängen würden? Apropos, das pharmazeutische Business gemeinsam mit Drogen- und Waffenhandel sind die profitreichsten Unternehmen auf der ganzen Welt. Hunderte Millionen Menschen sind von diesen Industrien abhängig, so das plötzliche Änderungen nicht möglich sind. Die Menschheit müsste zuerst durch irgendwelches Ereignis dazu gezwungen werden.

Im Grunde kann gesagt werden, dass das pharmazeutische Business desgleichen gefährlich ist, wie das Waffen- und Drogenbusiness.

Es behindert den Fortschritt, die Interessen werden einseitig verfolgt. Die Linie wird sich allerdings einmal erschöpfen. In unserem Fall geht es um die Linie der chemischen Verbindungen. Die chemische Industrie wird an ihre Grenzen stoßen. Es ist allerdings nicht in den Möglichkeiten des eigentlichen Systems sich von alleine her zu ändern. Die Leute irren sich heftig, wenn sie meinen, dass der Staat nach rationellem Vorgängen greift. Das ist keinesfalls realistisch.

Dies wird sich z.B. in 100, 200 Jahren zeigen, wenn wir, die Zeitgenossen, nicht mehr dessen Zeugen sein werden.

Wir, die Menschheit, können uns nur fürchten. Denn eine Änderung kann nur durch Katastrophe hervorgerufen werden. D.h., wenn wir uns Änderung wünschen würden, so wünschen wir eigentlich Katastrophe herbeirufen, die allerdings niemand zu erleben vermag. Es stellt sich somit die Frage, ob wir nach Änderung um den Preis einer Katastrophe langen.

Wenden wir uns lieber doch von den Katastrophen zu angenehmeren Dingen hinzu. Zu Themen, die für den Menschen vorteilhaft sind. Kommen wir zurück zu Marion. Eine der Funktionen des Geräts ist Toxine vom Körper wegzuleiten und somit Zivilisationskrankheiten und verschiedene Störungen vorzubeugen. Es funktioniert allerdings nicht so, wie viele Menschen denken. Und zwar, dass es reicht Marion auf die Hand aufzusetzen und ihre Gesundheit kehrt sofort zurück.

Dies ist ganz bestimmt nicht der Fall. Darin sehe ich die Behinderung für Marion, die aus falschen Erwartungen entsteht; vom Nichtbegreifen, wie das Gerät eigentlich funktioniert. Wie kann es die menschliche Gesundheit beeinflussen. Um das zu verstehen, müssen wir allererst die Tatsache des Daseins der Toxine und die Ursachen von Krankheiten akzeptieren. Wenn die Rede von Toxinen ist, denken die meisten Leute an die Umweltverschmutzung. Es ist jedoch nicht so ganz der Fall. Eine ganze Menge von Toxinen entsteht beim Verdauen von Speisen, durch den Prozess des Körpermetabolismus, von der Funktion unseres Organismus allgemein; das heißt auf völlig anderen Wegen als durch die Umweltverschmutzung. Wir müssen vor allem begreifen, was Toxine sind, wieso gibt es sie und warum unser Organismus dadurch gefährdet ist. Wir müssen begreifen, dass deren Beseitigung zur Durchsetzung des sgn. Gen-Programms führt, weil nach diesem Programm in unserem Körper Alles funktioniert.

Ist in unserem Körper alles vorprogrammiert?

Ja, sämtliche Funktionen sind genau vorprogrammiert. Und solange dem Vorprogrammierten nichts im Wege steht, werden alle vorprogrammierten Funktionen von unserem Organismus unendlich wiederholt. Was passiert, wenn das Programm gestört werden beginnt. Die Gene beinhalten Informationssysteme, d.h., dass die Übergabe von Programmen auf demselben Wege erfolgt, wie z.B. beim Computer, wie bei der Kybernetik. Wir kennen es doch von der Computerwelt her. Wenn das Programm mit Viren angefallen wird, beginnt es völlig irre zu handeln. So benimmt sich auch unser Organismus, der unbegreiflich die Ausführung des vollkommenen genetischen Programms zu hindern beginnt. Der Organismus handelt irre, nicht mehr nach den idealen Anweisungen, und dessen gesamtes unbegreifliches Benehmen wird von uns Krankheit genannt. Zu Beginn kommt es lediglich zur Verstimmung des Organismus, wir fühlen, dass etwas zu funktionieren aufhört. Dies muss nicht unbedingt bereits als Erkrankung bezeichnet werden. Sie trifft erst sukzessive ein. Zuerst wird das falsche Programm fixiert. Dies alles muss erst begriffen werden, um zu verstehen, wie unser elektronisches Gerät funktionieren kann. Weil das Gerät nicht in dem Sinne heilt, wie wir es uns gerne vorstellen würden, sondern gibt dem idealen Gen-Programm, mit dem wir alle ausgestattet sind, die Möglichkeit wieder voll zum Einsatz zu kommen.

Wer also das Gen-Informationssystem und die Anwesenheit von Toxinen nicht begreift, wird auch Marion nicht begreifen.

Hier ein Beispiel: Wenn ich vor Ärzten und behaupten würde vortreten (und diesen Fehler habe ich auch schon begangen): „Ich kann Allergie behandeln“, würde ich selbstverständlich sofort als Scharlatan und Lügner bezeichnet, denn nach dem medizinischen Wissensstand kann Allergie nicht geheilt werden. Sie kann gemildert, jedoch nicht geheilt werden. Wir müssen uns klar werden, dass das Immunitätssystem vom Gehirn aus angesteuert wird. Wenn wir z.B. in Kontakt mit Blütenstaub, Tierhaaren kommen (was die frequentesten Allergene sind), wird dies von unserem Körper als Fremdstoff bewertet, und das Gehirn entscheidet, dass etwas getan werden muss, um den Fremdstoff auszuschließen. Dies ganz im Stillen, ohne dass wir davon etwas wahrnehmen. Und die Anweisung, die von dem gesamten Chaos entsteht, ist völlig falsch. Der Organismus bekommt die Anweisung Übermenge von Histamin und verschiedenen Stoffen zu erzeugen, um auf den Blütenstaub, Tierhaare und Staub zu reagieren. Warum aber? Dies deshalb, weil die Steuerzentren im Gehirn, die bekannt sind und wir deshalb wissen, von wo die Anweisungen kommen, die in Chaos gebrachten Toxine sind. Das heißt, dass die Auswertung der gesamten Situation und die eingeleitete Verteidigung völlig unsinnig sind. Und wir nennen es Allergie. Und wenn wir wissen, wie diese Stoffe, welche die Gehirnzellen, die als Mikroelektronische Geräte funktionieren, d.h. Zellen die zugleich auch Energiequellen darstellen, wie sie in Bewegung zu bringen sind; wenn wir das bereits wissen, dann können wir auch eingreifen und es scheint nicht einmal unsinnig zu sein. Auf einmal erscheint uns dies simple und verständlich sein. Ich habe dieses Beispiel genannt um zu erklären, wenn wir den Sinn der Toxine nicht verstehen, können wir auch die ganze Erscheinung nicht verstehen, uns sind dann gegen eine Allergie völlig wehrlos. Dabei habe ich nur das einfachste Beispiel genannt. Auf dieselbe Art und Weise funktionieren auch schwerere Probleme.

Pardon, Gehirnzellen, die als mikroelektronische Geräte funktionieren? Das verstehe ich nicht.

Das verstehe ich nicht. Gehirnzelle sind zugleich Energiequellen, sie selber Energie erzeugen. Das kann kein PC von sich selbst aus machen, es muss eingespeist werden. Unser Gehirn kann elektrisches Potential selber generieren und es zum Informationstransfer verwenden. Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ und durchaus vollständig.

Nach einer derartigen Erklärung muss die Funktion des Geräts jeder verstehen. Die Erwachsenen, wie auch Kinder. Und nebenbei, Marion ist allen Generationen bestimmt. Sie, als dessen Erfinder, sie hatten das Gerät auf der Hand vom Anfang an. Was hat es mit Ihnen gemacht? Wie waren Ihre ersten Gefühle.

Selbstverständlich war ich das erste Versuchskaninchen; nicht nur ich, sondern meine ganze Familie war das „Testobjekt“. Als wir dann zusammenfassten, dass wir über die Jahre her nie krank geworden sind, keine Grippe, keine Virose, keine Angina; dass unser Kind nach sechs Schuljahren keinen einzigen Tag wegen Krankheit beim Unterricht gefehlt hat, war es offensichtlich, dass es außergewöhnlich ist. Die Kinderärztin hat sogar gemeint, ich schreibe meinem Kind heimlich Antibiotika vor, weil es einfach nicht normal ist, dass ein Kind ein bis zweimal im Jahr nicht krank ist, dass es keine Virose bekommt. Unsere Erfahrungen mit Marion in der Familie waren derart eindeutig und überzeugend, so dass es keine Bedenken gab Marion zugänglich zu machen.

Der Start von Marion war einfach ein Erfolg, obwohl auf die andere Seite, diejenigen, die sich das Gerät angeschafft haben und es schon seit geraumer Zeit verwenden, sind oft verblüfft worden, dass sich bei Ihnen Hautauschlag, verschiedene Bläschen am Körper, fettiges Haar, Salzgeschmack im Mund und andere negative Anzeichen entwickelt haben. Dies ist allerdings nicht ngativ, nicht wahr? Dadurch kommt es eigentlich zur Detoxikation.

Es stimmt, dass es mehrere Wege gibt, durch die Toxine den Körper verlassen. Um einige zu nennen: durch Nieren (d.h. Urin), Stuhl, selbstverständlich durch die Haut, mit dem Schweiß, Schleim, aber auch durch die Augen, d.h. mit den Tränen. Bei jedem Menschen ist das Wegflauen der Toxine etwas anders. Wenn die Toxine am Anfang zu viele sind, ist deren Abscheiden etwas stürmischer, und manche Wege werden dadurch gereizt. Es kann somit zur Reizung der Gallenblase, oder zum Reizhusten, zum Schleimabhusten und zur Bildung verschiedener Hautreaktionen kommen. Dies alles kommt nur über eine vorübergehende Zeit vor und ist natürlich. Der Mensch sollte dem auch irgendwie entgegenkommen. So empfehlen wir neben der Applikation von Marion auch alkalische Natron Bäder; es ist auch wichtig größere Mengen an Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. Am besten klares Wasser; geeignet ist ferner so mancher Kräutertee, der den Abbau von Toxinen unterstützt.

Wie lange kann dieser Abbauprozess andauern, bis sich der Organismus „beruhigt“.

Der Prozess kann einen Tag oder auch mehrere Monate dauern, dies ist völlig individuell. Es hängt vom Alter ab, d.h. auch vom Grad der Belastung des Organismus. Derjenige Mensch jedoch, der so viele Toxine im Körper hat, dass der Sekretionsprozess bei ihm über Monate lang andauert, ist sich allerdings dessen bereits selber bewusst, denn er erkennt von alleine her, dass sein gesundheitlicher Zustand nicht gut ist. Dem gegenüber: beim gesunden Menschen trifft eigentlich keine Reaktion ein.

Auf den Webseiten zum Produkt Marion wird auch angegeben, dass das Gerät 2Mal am Tag über die Dauer von mindestens 3 Monaten verwendet werden sollte, und je nach eigenem Gefühl aufgesetzt. Wird ein Besuch beim Berater in Sachen Detoxikation empfohlen um sich einer Messung unterziehen? Oder ist dies nicht notwendig.

Es ist nicht unbedingt nötig. Sollte aber jemand Zweifel haben und sicher sein wollen, möchte er/sie noch den Zustand besprechen, dann steht nichts dagegen. Ich persönlich mache gerne Untersuchungen bei Leuten, die Marion bereits einige Zeit benutzen, denn ich lerne dabei nebenbei und kann so prüfen, was Marion kann und was es nicht kann und was noch verbessert werden könnte. Es ist für mich eine gute Lehre. Der wahre Sinn von Marion ist allerdings, dass der Mensch nicht zu oft Ärzte besuchen muss und lange Stunden in Warteraum der Arztpraxis verbringt und Geld für Medikamente ausgibt.

Kann bei Patienten zusammen mit der Verwendung von Marion auch andere Form von Behandlung praktiziert werden? Z.B. wenn der Mensch Medikamente wegen Herzbeschwerden, oder hohen Blutdruck etc. nehmen muss.

Leider nehmen viele Leute Medikamente ein, die dem Organismus eher schaden, als dass sie helfen würden. Dies ist allgemein bekannt. Es wird sogar angegeben, dass ungefähr 30% der gesundheitlichen Beschwerden durch die übermäßige Einnahme oder ungeeignete Kombinierung von Medikamenten verursacht wird. Marion hilft, unter anderem, dem Organismus diese Medikamente los zu werden. Es kann nämlich auch in diesem Fall Kumulationseffekt eintreten, wo die Medikamente vom Körper nicht ausreichend abgeschieden werden. Die Abscheidungstätigkeit wird, insbesondere, von der Leber übernommen, die bei jedem Menschen im besten Zustand sein sollte. So gilt somit, was ich bereits zuvor gesagt habe: Marion wirkt auch gegen Kumulation von Medikamenten. Wir stellen, selbstverständlich, keine Bedingungen, falls jemand Medikamente einnimmt, die bei seinem Zustand notwendig sind. Keineswegs würden wir behaupten, dass er/sie die Medikamente nicht mehr einnehmen soll. Er/sie sollte sich dabei nach eigenem Verstand richten, ggfs. nach den Empfehlungen eines vernünftigen Arztes.

Herr Dr. Jonas, Sie führen weiterhin Ihre Arztpraxis, Sie forschen, prüfen, untersuchen, sind stets einen Schritt voraus vor Leuten, die eine ganze Generation(en) jünger sind als Sie. Haben Sie keine Angst vor neuen Technologien? Sie blicken immer in die Zukunft. Woher kommt so viel Energie und Mut bei Ihnen?

Ich würde es als erbliche Angelegenheit bezeichnen. So waren auch meine Großmutter und meine Mutter. So dass ich deren Eigenschaften geerbt habe.

Jetzt die Frage vom anderen Ende angefasst. Wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken, würden Sie etwas ändern:

(Gelächter) Ich würde eine ganze Menge von Sachen anders machen. Mein alter Freund hat ein Buch geschrieben, der Name lautet „Die Überfahrt“. Viele Bücher haben dieses Thema angefasst. Sein Buch ist ein sci-fi; es geht um die Geschichte eines Menschens, der fast an das Ende seines Lebens gelangt und bekommt unerwartet die Chance zehn, zwanzig Jahre in der Zeit zurückzukehren und sein Leben anders zu regeln. Am Ende jedoch muss er feststellen, dass er denselben Weg eingeschlagen hat. Somit will ich sagen: es hat keinen Zweck darüber nachzudenken, was einer hätte besser oder gar nicht machen sollen, weil das Schicksal eben Schicksal ist, und alles würde sich wahrscheinlich genauso gut oder schlecht abwickeln.

Erfolg ist unverzeihlich. Sie sind bereits seit Jahren erfolgreich. Wie kommen Sie mit Neid zurecht, denn so etwas ist hierzulande (CZ) eine stark vertretene Eigenschaft.

Ich denke, dass die Leute nur denjenigen beneiden, der zu etwas sehr leicht gekommen ist. Sie meinen: das ist ungerecht etwas umsonst zu bekommen, wieso kann man so reich werden, wie ist es möglich. Dies gilt nicht in meinem Fall. Vielleicht könnte ich auch sagen: leider nicht. Ich kam nie leicht zu etwas und denke, dass niemand mit mir tauschen wollen würde; all die Mühe, die Menge an Arbeit, keine Freizeit und viele Sorgen. Das war der Preis von Erfolg. Ich kann sagen, dass ich mit Neid nicht in Kontakt komme. Sobald sich jemand mit meiner Arbeit bekannt macht, begreift er, dass ich tatsächlich nicht zu beneiden bin. Oder wie mein guter Bekannte meint: „Ihr talentierten Armen“. Wenn einer mal Talent geschenkt bekommt, ist es seine Pflicht ihn umzusetzen. Vielleicht ist es viel angenehmer kein Talent zu haben und angenehm und unbelastet ein normales Leben zu leben.

Nein, mindestens nicht in Ihrem Fall wäre das „normale“ Leben erwünscht. Aber, Hr. Dr. Jonas, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Wenn Sie nicht arbeiten, wie ruhen Sie sich aus?

Ich kann total abschalten und mich mit gar nichts befassen. Dann versinke ich in eine total andere Welt und das Gehirn arbeitet völlig anders, oder besser gesagt, hört auf zu arbeiten. Kurz gesagt, das Gehirn wird umprogrammiert um über nichts nachzudenken und alle Sorgen zu vergessen. Mein Gehirn ist im Stande im solchen Zustand absolut nur so hinzuschlendern.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg…

Gib ein Foto ein: Alexandra Stušková